Für den praktischen Teil meiner Bachelorarbeit wurde das von den vietnamesischen Architekten der Firma Vo Trong Nghia im Jahre 2014 realisierte Projekt “House for Trees” ausgesucht. In der Stadt Ho-Chi-Minh, in der dieses architektonische Meisterwerk heute steht, leben mehr als sieben Millionen Menschen. Diese Stadt ist kulturelles wie industrielles Herz des Landes und dennoch eher ländlich geprägt. Außerhalb des Zentrums entstehen immer mehr kleine Wohnhäuser, und das Stadtgebiet weitet sich aus. Ursprünglich war die Stadt als “Prei Nokor” (Dorf im Wald) gegründet worden, heute ist sie eine Millionenmetropole. Bis ins Jahr 1976 wurde sie Saigon genannt. Von dem besagten Wald ist nicht mehr viel zu sehen, neue Häuser und andere Bauten benötigen eine Menge Platz. Die starken Luftverschmutzungen, die durch das sehr hohe Verkehrsaufkommen entstehen, und Überschwemmungen, die sich durch heftige Regengüsse bilden, tragen diesem Manko nicht positiv bei. Aus diesem Grund wurde der Prototyp “House for Trees” erbaut. Mit diesem einzigartigen Projekt sollte gegen diese Probleme angekämpft werden. Das 470 Quadratmeter große Grundstück im
Bezirk Tan Binh wurde von den Architekten in fünf einzelne, ein- bis zweistöckige Häuser aufgeteilt. Diese sind mit ihrer Rückseite an den umgebenden Brandwänden platziert, ansonsten stehen sie lose im Kreis zusammen. Auf den Dächern der kleinen Gebäude wachsen Birkenfeigen (Ficus Benjamini) in den Himmel. Diese sollen als Schattenspender und Wasserspeicher dienen und das Klima in der Stadt verbessern. (vgl. baunetzwissen.de)

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